43. Tag der Solidarität in Schwetzingen
Kirchengemeinde: Gemeinsam Zeichen für Gerechtigkeit und Menschlichkeit setzen! Am Sonntag, den 21. Juni 2026, findet in Schwetzingen der 43. Tag der Solidarität statt. Die Aktion der kath. Pfarrgemeinden aus Brühl, Ketsch, Oftersheim, Plankstadt und Schwetzingen – früher als „Hungermarsch“ bekannt – setzt seit über vier Jahrzehnten ein starkes Zeichen für Solidarität und gelebte Verantwortung.
Gemeinsam engagieren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit und leisten durch Spendensammlungen einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung sozialer und karitativer Projekte in Afrika und Südosteuropa. Gefördert werden Projekte von Menschen, die sich vor Ort mit großem Einsatz für bessere Lebensbedingungen einsetzen – darunter Ordensleute, Krankenschwestern und Ärzte. Die Organisatoren kennen die Verantwortlichen der Projekte seit vielen Jahren und wissen, dass die Spendengelder verantwortungsvoll eingesetzt werden – zur Bekämpfung von Krankheit, zur Unterstützung von Kindern und Familien sowie für nachhaltige Entwicklungsarbeit.
Ein besonderes Zeichen der Unterstützung erfährt die Veranstaltung in diesem Jahr durch Oberbürgermeister Matthias Steffan, der die Schirmherrschaft übernommen hat.
Seit dem Jahr 1983 werden die von katholischer Seite initiierten Hungermärsche beziehungsweise heutigen Tage der Solidarität im Wechsel in den Kommunen Brühl, Ketsch, Oftersheim, Plankstadt und Schwetzingen ausgerichtet. Jährlich werden dabei rund 40.000 Euro an Spendengeldern gesammelt. Insgesamt kamen in den vergangenen über 40 Jahren bereits rund 1,5 Millionen Euro zusammen.
Die Spendengelder des Jahres 2026 kommen verschiedenen Projekten zugute:
- Schwetzingen unterstützt ein Projekt des Vereins Kinderrechte Afrika – Zukunft für Kinder in Not e. V. zur Förderung gewaltfreier Bildung in Ghana.
- Brühl unterstützt Schulen in der Partnergemeinde Dourtenga in Burkina Faso.
- Plankstadt fördert Schulen in Tansania sowie Kinder aus sozial benachteiligten Familien in Rumänien.
- Oftersheim unterstützt seit vielen Jahren verwaiste HIV-infizierte Kinder in Südafrika.
- Ketsch fördert ein Kinderheim in Simbabwe sowie Bildungsprojekte für Straßenkinder in Kenia.
Der Tag beginnt um 9 Uhr mit der Aussendung und dem Segen durch Pfarrerin Franziska Beetschen vor der Lutherkirche. Anschließend startet der gemeinsame Marsch durch den Schlossgarten und über die Feldwege rund um den Schlossgarten. Parallel wird eine Fahrradtour angeboten. Um 10:30 Uhr treffen sich die Teilnehmenden im Hof des Privatgymnasiums zum Abstempeln der Marschkarten. Um 11 Uhr folgt der Gottesdienst in St. Pankratius, anschließend findet im Josefshaus ein gemeinsames Solidaritätsmahl statt.
Das Organisationsteam lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich zu beteiligen und mit ihrer Teilnahme oder einer Spende ein Zeichen der Solidarität zu setzen.
„Helfen Sie mit, den bisherigen Spendenbetrag weiter zu vergrößern und gemeinsam Verantwortung für Menschen in Not zu übernehmen.“, bitten Stefanie Ansorge und Nicole Hoffmann im Namen des gesamten Organisationsteams um Unterstützung.
