Viele von uns kennen „Sisi“ nur als Romy Schneider, durch die Verfilmung ihrer Lebensgeschichte, die jedes Jahr zu Weihnachten im Fernsehen gezeigt wird.
Kaiserin Elisabeth von Österreich, genannt Sisi, war eine der beeindruckendsten Frauen ihrer Zeit. Sie entwickelte sich vom „Bayrischen Mädchen“ zur schönsten Frau des 19. Jahrhunderts, die am Ende auf tragische Weise in Genf zu Tode kam. Dazwischen führte sie ein imposantes Leben, erlitt schwere Schicksalsschläge, schrieb Gedichte, war die beste Reiterin Europas, wurde Königin von Ungarn und suchte auch eine Frau, die ihrem Mann, Kaiser Franz Joseph, zur Seite stand, weil sie selbst ständig auf Reisen war. Diese Reisen führten sie nahezu um die halbe Welt und auch mehrere Male ganz in unsere Nähe. Diese trieb täglich Sport, hatte besondere Schönheitsrituale, Humor, war tätowiert und hatte einen Mann der sie immer geliebt hat und am Ende das teuerste Begräbnis ihrer Zeit. Beim Vortrag wollen wir die echte Elisabeth besser kennenlernen, Mythen aus den bekannten Filmen ausräumen und neue Seiten an der Kaiserin entdecken. Sie war oft ihrer Zeit voraus und dazu sehr gläubig. Aber auch hier fand sie ihren ganz eigenen Weg, und dieser war vor 150 Jahren in manchen Dingen gar nicht so weit davon entfernt, wie Menschen teils heute fühlen und denken.
Seit 30 Jahre ist Katrin Dietrich fasziniert von dieser Persönlichkeit und auf ihren Spuren unterwegs. Wie sah der Alltag von „Sisi“ aus, darüber wird die Referentin viel zu erzählen haben.
Dazu gibt es viele zeitgenössische Gemälde und heutige Fotografien von Gebäuden und Orten die eine besondere Bedeutung für ihr Leben hatten.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Abend auf den Spuren der „Kaiserin von Österreich“, manche dieser Spuren führen auch in die Kurpfalz.

