In gutem Miteinander die neue Kirchengemeinde im Blick
Kirchengemeinde: Sitzung des kath. Pfarreirates Mittlere Kurpfalz im Januar 2026. Waren die Sitzungen des Pfarreirates im November und Dezember 2025 noch geprägt von Kennenlernen und Austausch zu Anforderungsprofilen an den Vorstand mit Team, dessen Wahl sowie die Wahlen zur Vertretung des Pfarreirates im Diözesanrat in Freiburg und die Mitglieder des Vermögensverwaltungsrates, geht es jetzt im neuen Jahr an das inhaltliche Arbeiten.
Im geistlichen Impuls zu Beginn der Januar-Sitzung stellte die leitende Referentin Judith Schmitt-Helfferich die Würde jedes Menschen und die Zugehörigkeit zu Christus durch die Taufe in den Fokus.
Wie eine gelingende Zusammenarbeit im Pfarreirat, in gutem Miteinander und Wertschätzung für jeden Einzelnen und damit zum Wohle der gesamten Kirchengemeinde aussehen kann, dazu hatte sich der 1. Vorsitzende Jens Gomm Gedanken gemacht. Eine gute Sitzungskultur braucht Respekt, Diskussionen, auch einen kontroversen Austausch, ohne sich zu verletzen oder erbittert zu streiten.
Offen über Themen sprechen und miteinander um die richtigen Entscheidungen ringen und dabei die gegenseitige Wertschätzung im Auge behalten – so kann gute Zusammenarbeit gelingen.
In Kleingruppen wurden dazu Impulse gesammelt, die in die Klausur des Pfarreirates Ende Februar einfließen werden. Auch die nächsten Schritte auf dem Wege
zur Entwicklung einer Gesamtstrategie und Ziele für die pastorale Arbeit der Pfarrei als Aufgabe des Pfarreirates sind Thema der Klausur.
Wie so vieles an Neuem in der Mittleren Kurpfalz ist auch der „Vermögensverwaltungsrat“, ein neues Gremium bestehend aus Pfarrer, zwei Pfarreiratsmitgliedern und hinzugewählten Mitgliedern aus den Kirchengemeinden.
Finanz- und rechtliche Kenntnisse, Gebäudemanagement, Vertrauen und Verantwortung im Bewusstsein, die Zukunft unserer Kirchengemeinde im Blick haben, sind interessante Aspekte um diesen wichtigen Rat zu unterstützen.
Möglichkeiten für die Öffentlichkeitsarbeit im neuen Miteinander hatte eine Umfrage im alten Jahr sondiert. Judith Schmitt-Helfferich informierte zu den Ergebnissen, dieses Thema wird den Pfarreirat weiter beschäftigen. Die Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“ wird unter Berücksichtigung der Umfrage Möglichkeiten für die Veröffentlichungen von Gottesdiensten, Terminen und Veranstaltungen entwickeln und dem Pfarreirat zur Diskussion und Entscheidung vorlegen.
Jana Heiler stellte sich als neue Jugendreferentin für die neue Kirchengemeinde vor.
Derzeit noch mit 35% im Jugendbüro Bruchsal tätig, nimmt sie nach den Sommerferien ihre 100% Stelle in unserer Mittleren Kurpfalz auf. Nach dem
Kennenlernen der jungen Gruppierungen wird die Jugendarbeit in all ihrer Vielfalt ihre Aufgabe sein.
Die Sitzung endete mit einem Segen für die Nacht.
