Ökumenischer Gottesdienst zum Ketscher Backfischfest 2026
Ketsch: Der bereits zur schönen Tradition gewordene ökumenische Gottesdienst im Festzelt erfreut sich großer Beliebtheit und immer noch steigenden Besucherzahlen. Auch Jesus saß gerne am Kohlefeuer und teilte Fisch und Brot mit seinen Freunden, dazu gab es im Festzelt interessante Impulse.

„Was macht diese Menschen alle satt? Ist es die Gemeinschaft, das Wunder des Teilens, dass jeder von dem gibt, was er hat und deshalb reicht es für alle? Das Zutrauen, nicht auf den Mangel zu schauen sondern das Vorhandene zu optimieren. Die Momente, wo es gut ist, so wie es ist, wahrzunehmen.“ Die Überfülle in den Körben damals mag auch als Zeichen dienen, was Gemeinschaft ausrichten kann, im Teilen Wunder zu bewirken - in einfachen Zeichen von Brot und Fisch. Nicht außer Acht zu lassen gilt dazu die Begrenzung von Ressourcen und deren Verteilung, möglichst in Gerechtigkeit.
Interessante Gedanken, von den Zuhörern wohlwollend aufgenommen. Pfarrer Steffen Groß hatte in der Vorbereitung dieser ökumenischen Feier im Festzelt mitgewirkt, musste allerdings seine Anwesenheit aus gesundheitlichen Gründen absagen. Elias Karbe, Kirchengemeinderat in Ketsch unterstützte gerne die ökumenische Gemeinschaft, für die Musik sorgten der Posaunenchor aus den evang. Gemeinden Oftersheim, Schwetzingen und Ketsch gemeinsam mit der kath. Kirchenband „Konfrontation“ aus St. Sebastian.
In die Fürbitten waren Menschen mit sozialem Wirken eingebunden und die Achtsamkeit auf die Natur bedacht. Die Kollekte soll caritative Aufgaben der Kirchen unterstützen.
Mit abschließenden Segensworten versehen konnte der weitere Sonntag genossen werden – auf dem Festplatz, im Rummel, je nach Belieben.
Auch Jesus saß gerne am Kohlefeuer und teilte Fisch und Brot mit seinen Freunden – lässt uns das Johannesevangelium wissen.
Marianne Faulhaber
