Klinikseelsorge
Wozu brauchen wir Klinikseelsorge?
Klinikseelsorge ist Kirche direkt am Ort, direkt bei den Menschen, die Hilfe brauchen.
Klinikseelsorge begleitet, unterstützt, stärkt in schweren Zeiten. Sie lässt Menschen erfahren: ich bin nicht allein.
Die Sorge für die Kranken und Sterbenden und das Eintreten für die Würde des Menschen ist im Auftrag des Evangeliums verwurzelt.
Klinikseelsorge begleitet, unterstützt, stärkt in schweren Zeiten. Sie lässt Menschen erfahren: ich bin nicht allein.
Die Sorge für die Kranken und Sterbenden und das Eintreten für die Würde des Menschen ist im Auftrag des Evangeliums verwurzelt.
Eine schwere Erkrankung stellt das Leben von Betroffenen auf den Kopf. In einer solchen Krise braucht nicht nur der Körper, sondern auch die Seele besondere Fürsorge. Krankheit ist eine existentielle Erfahrung, die Menschen bewusst macht, dass sie nicht alles im Leben im Griff und unter Kontrolle haben. Krankheit wirft Fragen auf und stellt vieles in Frage. In dieser Krisensituation können Sorgen, Unsicherheiten und Ängste auftauchen. Genau hier setzt Klinikseelsorge an. Klinikseelsorger:innen nehmen die Patient:innen ganzheitlich in den Blick und unterstützen bei der Stärkung der geistig-seelischen Kräfte. Sie hören zu, halten Schweres mit aus und versuchen gemeinsam mit den Betroffenen Perspektiven zu erarbeiten – sei es auf dem Weg zur Heilung, sei es für ein Leben mit der Krankheit.
Zuwendung und Hilfe in der Krankheit hat auch Jesus ausgezeichnet und ist ein christliches Markenkennzeichen und Vorbild,
unabhängig von religiöser Zugehörigkeit, Weltanschauung oder Kirchenmitgliedschaft.
Nicht zuletzt sind Klinikseelsorger:innen auch für die Mitarbeitenden in Kliniken da. Klinikseelsorger:innen nehmen sich Zeit und haben ein offenes Ohr für Sorgen, Ängste und Hoffnungen. Im vertraulichen Gespräch schaffen sie Raum für das, was im medizinischen Alltag oft wenig Platz hat: Fragen, Emotionen und das Bedürfnis nach Orientierung und Halt.
Zuwendung und Hilfe in der Krankheit hat auch Jesus ausgezeichnet und ist ein christliches Markenkennzeichen und Vorbild,
unabhängig von religiöser Zugehörigkeit, Weltanschauung oder Kirchenmitgliedschaft.
Nicht zuletzt sind Klinikseelsorger:innen auch für die Mitarbeitenden in Kliniken da. Klinikseelsorger:innen nehmen sich Zeit und haben ein offenes Ohr für Sorgen, Ängste und Hoffnungen. Im vertraulichen Gespräch schaffen sie Raum für das, was im medizinischen Alltag oft wenig Platz hat: Fragen, Emotionen und das Bedürfnis nach Orientierung und Halt.
Klinikseelsorge ist ein unverzichtbarer Teil der ganzheitlichen Behandlung. Gemeinsam mit den Betroffenen möchten Klinikseelsorger:innen Räume eröffnen, in denen es möglich ist, Belastendes loszulassen oder Vergangenes zu betrauern und Neues zu feiern. Denn nur so kann erkannt werden, was das Leben trägt, hält, kräftigt und was wieder Freude schenkt. Aus der Frage nach dem Warum kann sich so mit der Zeit der Fokus hin zur Frage Wozu verschieben. Dieser Perspektivwechsel öffnet neue Möglichkeiten, dem Erlebten einen Sinn zu geben und nach vorne zu schauen.
Klinikseelsorger:innen spenden den Segen, halten Wortgottesfeiern mit Kommunionspendung auf der Station oder in der Kapelle ab. Sie begleiten Sterbende, stärken Kranke und Angehörige von Verstorbenen. Durch das Dasein, Nicht allein lassen, Beistehen , wenn Menschen im Sterben liegen oder bereits verstorben sind oder geboren werden oder in einer Krise stecken, trägt Klinikseelsorge sowohl in der Institution als auch in der Gesellschaft zu einer Kulturentwicklung bei, die den Menschen in seiner Würde vom Anfang bis zuletzt unterstützt und wertschätzt.
Ausgebildete Klinikseelsorger:innen
- arbeiten im Auftrag der Kirche und in ökumenischer Verantwortung und in Respekt vor den verschiedenen Religionen und Weltanschauungen
- sind in verschiedenen Bereichen Teil interprofessioneller Teams
- begleiten Patient:innen, Angehörige und Mitarbeiter:innen in schwierigen Zeiten
- sind zur Verschwiegenheit verpflichtet, unterstützen bei Bedarf das Kriseninterventionsteam in einem Krankenhaus und beteiligen sich in der Beratung ethischer Fragen
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