Gemeinsam in die zukünftige Kirchengemeinde

Erntedank und Stufenwechsel in St. Sebastian

Ketsch: Dankbarkeit hat viele Gesichter
Mit dem Einzug von Ketscher Pfadfindern vom Stamm Don Bosco in ihrer traditionellen Kluft, zusammen mit Ministranten und Pfarrer Christian Müller war für die Gottesdienstbesucher spürbar – heute ist ein besonderer Sonntag.

Vor dem Altar dann noch liebevoll gestaltet Erntedankgaben, Schätze aus Natur und Garten, die Würdigung von Schöpfung und menschlicher Arbeit zum Ausdruck bringend.
Zum alljährlichen Stufenwechsel und damit den Übergang von einer Altersstufe in die nächste gehört immer auch ein Gottesdienst, den die Pfadis dieses Mal mit der ganzen Kirchengemeinde feierten.
„Vertrautes beenden und Neues beginnen“ richtete Pfarrer Müller in seiner Begrüßung den Fokus auf die Pfadis, ließ aber auch die Gabenfülle vor dem Altar mit einfließen. Eine wunderbare Verbindung – die vielfältige Ernte des Lebens, bezogen auf die Fülle der Natur und das Wirken in der Gemeinschaft.
„Pfadis treten an, um die Welt ein bisschen besser zu hinterlassen als wir sie vorgefunden haben. Ein starkes Miteinander, im Einsatz füreinander und für andere Menschen. Auch damit wird Ernte eingebracht – im Vertrauen und verbinden, der Bewahrung der Schöpfung, gegenseitigem Respekt und dem Einsatz der jeweiligen Talente.“ Werte des Lebens den anvertrauten Kindern und Jugendlichen mit auf den Weg geben, die große Intuition der Pfadfinder.
Gaben, die sich auch, zumindest symbolisch, zum Erntedankaltar legen lassen. Stolz auf die Gemeinschaft und den Zusammenhalt, neue Kontakte, mutig aufeinander zugehen und ein vertrautes Umfeld genießen – Dankbarkeit hat viele Gesichter und Möglichkeiten.
Früchte sehen im Einsatz für die Schöpfung - mit einem Segensgebet würdigte Pfarrer Müller die ausgebreiteten Erntedankgaben.
Die Fürbitten brachten zum Ausdruck, was den Pfadis am Herzen liegt – weltliches Geschehen, Achtsamkeit auf die Güter der Erde und die Menschen, mit Willenskraft und Beständigkeit an Zielen festzuhalten, menschliche Brücken bauen, Mut, Zuversicht und Menschenwürde immer im Blick zu haben.
Natürlich durften zum Abschluss der Hl. Messe Pfadfindergebet und -lied nicht fehlen,
„Freundschaft, die zusammenhält – so verändern wir die Welt“
 
Noch ein herzliches Wort des Dankes an alle, die mit Spenden und Wirken für die Gestaltung des Erntedankaltares gesorgt haben.
Gerne wird der Erntedankaltar mit seinen gesegneten Gaben auch in den Alltag der Kindergärten mit einbezogen und ein Besuch in St. Sebastian dazu gemacht.
Mit der Abholung vom DRK Mannheim für den eigenen Tafelladen wird unser symbolischer Dank zum Segen für unsere Mitmenschen.
Marianne Faulhaber