Gemeinsam in die zukünftige Kirchengemeinde

Fronleichnam mit Blumen und Crêpes

Oftersheim: “Nur ein Stück Brot” bildete das zentrale Thema in der Predigt beim Fronleichnamsgottesdienst am 07. Juni in Oftersheim, der in diesem Jahr wieder am Sonntag gefeiert wurde.

Dekan Uwe Lüttinger hob die Bedeutung dieses unscheinbaren Nahrungsmittels für die Christenheit hervor, die in ihm in Gestalt der geweihten Hostie den Leib des Herrn und damit das Tor zum Leben erkennen dürfe. Um dieses Geheimnis zu feiern und auch nach draußen in die Welt zu tragen, fand sich eine große Zahl der Oftersheimer Katholiken in der Kirche St. Kilian ein.
  
Wie schon im letzten Jahr war durch die Baustelle in der gesperrten Bismarckstraße nur eine kleine Prozession innerhalb des Kirchgartens möglich. Also zogen die Gläubigen in Richtung Mozartstraße zu einem kleinen Stationsaltar, angeführt vom Zelebranten mit dem Allerheiligsten in der Monstranz und den Ministranten, um mit Gebet und Gesang öffentlich ihren Glauben an die Gegenwart Christi zu bekunden. Wieder zurück im Gotteshaus, markierten der eucharistische Segen und das Lied “Großer Gott, wir loben dich”, unterstützt von den Schellen und dem Plenumgeläute aller fünf Glocken, den furiosen Abschluss der Eucharistiefeier, die vom Cäcilienchor mit den Chorälen “O salutaris hostia” aus der Gounod-Messe und dem “Ave Verum” von Mozart eine zusätzliche festliche Note erhalten hatte. Dekan Lüttinger bedankte sich bei allen Mitwirkenden und den Schöpfern des Blumenteppichs, was mit einem kräftigen Applaus honoriert wurde.
 
Traf sich die Gemeinde in früheren Jahren nach dem Gottesdienst zum Mittagessen und Kaffee im Josefshaus, boten die Pfadfinder dieses Mal wieder Leckere Crêpes und Getränke an als Gelegenheit zu Begegnung und Austausch, nicht zuletzt auch über den prachtvollen Blumenteppich vor dem Kirchenportal. Aus aktuellem Anlass thematisierte sein zentrales Motiv die Gründung der neuen Kirchengemeinde, dargestellt als Gemarkungskarte mit den einzelnen Gemeinden und deren Namenskürzeln unter Hervorhebung der Städte  Schwetzingen und Hockenheim und dem neuen Logo im Zentrum. Die Umschrift “MITTLERE KURPFALZ SEIT 2026” verkündete denn auch Namen und Gründungsjahr dieses Seelsorgebezirks. Ein derart farbenfrohes Kunstwerk kann nur entstehen durch zahlreiche helfende Hände, insbesondere der “Blütenzupferinnen”, der Pfadfinderinnen und natürlich allen Blumenspendern, die unter der bewährten Organisation von Familie Wiltz immer wieder bewundernswerte Bilder auf den Platz vor St. Kilian zaubern, sehr zur Freude auch von zahlreichen Passanten, die tagsüber neugierig vorbeischauen.