Gemeinsam in die zukünftige Kirchengemeinde

Kolpingsfamilie Ketsch - Sommerandacht

Ketsch: „Unter Gottes Schutz und Schirm wünschen wir uns alle für unseren Lebensweg zu stehen". Unter diesem Leitgedanken lud die Kolpingsfamilie in den Pfarrgarten St. Sebastian in Ketsch zur Sommerandacht ein. Ein sommerlicher Cocktail ließ die Gäste in angeregten Gesprächen anschließend im Garten verweilen.

Schirme – alltägliche Begleiter in unserem Leben – aktuell um Schatten zu spenden oder vor Regen zu schützen. Keineswegs nur als Gebrauchsgegenstand zu sehen gab Helga Rey mit der von ihr gestalteten Andacht im sommerlichen Pfarrgarten Schirmen eine tiefere Symbolik.
Begrüßen durfte sie dazu eine ansehnliche Besucherzahl, eine Gruppe Firmanden*innen und Pater Kurian Thomas. Der Schutz eines Schirmes vor Nässe und Sonne, die Geborgenheit darunter, soll im Glauben auch Gottes Segen vermitteln. In den Stürmen des Lebens umgibt die Treue Gottes wie ein schützender Schirm und lässt uns hoffnungsvoll unsere Wege gehen. Vorbild dazu mag Adolph Kolping sein mit seinem Wirken aus tiefem Glauben heraus.
Im Rahmen der diesjährigen Firmvorbereitung brachte sich eine Gruppe von acht Firmand*innen auf besondere Weise in diese Andacht mit ein. Zu Beginn ein musikalisches Solo mit Saxophon, im weiteren Verlauf ein selbst ausgesuchtes und kommentiertes Lied von Rich Mullins „Awesome God“ – „unser Gott ist ein großartiger Gott, mit Weisheit, Kraft und Liebe“. Fürbitten lesen und Lieblingsschirm vorstellen gehörten ebenfalls dazu. Mit der Vielzahl an Schirmen und deren Verwendung spannte Helga Rey den Bogen im Glauben, zu Gott. Das aufatmen unter einem Sonnenschirm, Ruhe genießen und neue Kraft schöpfen, der Schirm aus besonderem Material und mit Öffnungen, dass heftiger Wind durchblasen kann – symbolisch für Lebenskrisen, die uns kräftig durchschütteln. Stütze und Halt mit dem Stockschirm, ja sogar einen kleinen Fallschirm gab es. Bodenloses Fallen im Vertrauen auf rechtzeitiges aufgefangen werden. Alles steht für göttliche Verbindung in unserem Leben – bewusst oder oft auch ohne Beachtung.
Den wohl schönsten Schirm spannte Helga Rey zum Ende der Andacht auf – einen durchsichtigen, übergroßen Regenschirm. „Er symbolisiert den unsichtbaren Schutz Gottes mit seinem Segen“. Für diesen Abend durften die Firmand*innen ihren segensreichen Platz darunter einnehmen.
Musikalisch bereicherten Annette Meixner am Keyboard und Barbara Reuter mit Gitarre den Abend mit passend ausgesuchten Liedern.