Gemeinsam in die zukünftige Kirchengemeinde

Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Ketsch

Ketsch: „Was wäre, wenn Adolph Kolping seinerzeit nur eine lokale Größe geblieben wäre, wenn er keine Spuren hinterlassen hätte, die zur Gründung der Kolpingsfamilien in einem weltweiten Netzwerk geführt haben?“ So Helga Rey mit ihrem Impuls zu Beginn der Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Ketsch.

Nein – das mag man sich gar nicht vorstellen! Wie arm wäre die Gesellschaft in sozialer und gesellschaftlicher Hinsicht, wie bereichernd die vielen „familiären“ Aktivitäten mit Blick auf eine menschlichere Welt und den eigenen Zusammenhalt.
Den verstorbenen Mitgliedern des letzten Jahres wurde respektvoll gedacht bevor die weitere Tagesordnung ihren Lauf nahm.
Annette Meixner wurde zu ihrem Kassenbericht eine korrekte und zeitnahe Arbeitsweise bescheinigt. Ein Blick auf die Mitglieder-Statistik zeigt derzeit 143 Mitglieder auf, 65 weiblich und 78 männlich.
Programmvielfalt – spirituell und gesellig –
Mit ihrem Bericht als Vorstand konnte Marianne Faulhaber viele Aktivitäten des vergangenen Jahres aufführen. Eine bunte Mischung aus Freizeitgestaltung und Themen mit spirituellem und Bildungshintergrund ließen sich dazu benennen.
Allem voran das große Kolping-Jubiläumsfest Anfang Mai 2025 in Köln. 175 Jahre Kolpingwerk Deutschland – aus Ketsch war man mit mehr als 50 Mitgliedern jeden Alters vertreten, auch die Jugend war begeistert dabei.
Kreuzwegandacht in der Karwoche, sommerlicher Wortgottesdienst im Zeichen von Frieden, Paella-Sommerfest mit den „kochenden Männern“, das traditionelle Familienzeltlager zu Beginn der Sommerferien, Disco-Abend mit DJ Charly im September, Erntedankfeier im Oktober zum Thema „Wasser“, und natürlich dürfen die Highlights mit der Theatergruppe zum Kerwewochenende im Oktober und Missionsbazar im November nicht fehlen. Mit den ansehnlichen Erlösen konnte Not gelindert werden – vor Ort und weltweit. Der Tafelladen Schwetzingen, die Kolpingsfamilie Ecuador und die Obdachlosenhilfe der evang. Johanneskirche Ketsch wurden jeweils damit bedacht. Die Missionsgruppe St. Sebastian wurde gleichermaßen mit ihren Projekten unterstützt, ebenso finden technische Neuerungen für das Pfarrheim immer Unterstützung.
Nach der wie immer sehr gut besuchten Martinsfeier im Alla-hopp-Park folgte im Dezember ein weiteres Highlight - das eigene Jubiläum – 75 Jahre Kolpingsfamilie Ketsch. Mit besonderen Aktionen – Spenden für Hühner in Afrika, orange Table mit Aktionen der KF Ketsch, eine tolle Fotostrecke im Pfarrheim, wurde mit dem Besuch befreundeter Kolpingsfamilien und den eigenen Mitgliedern ausgiebig gefeiert.
Ein schöner Jahresabschluss war wieder der Weihnachtsfilm im Kino Central für Familien und Kindern und die Mitgestaltung des Lebendigen Adventskalenders. Ein heimeliger Abend dazu im Pfarrheim und zum 4. Advent die „Weihnachtsgeschichte auf kurpfälzisch“ in St. Sebastian mit großer Besucherresonanz.
Marianne Faulhaber dankte allen, die nach besten Möglichkeiten die vielfältigen Aktionen und Angebote unterstützt haben und damit nicht nur die Gemeinschaft der Kolpingsfamilie Ketsch bereichert und belebt haben, sondern darüber hinaus der Welt ein menschliches Gesicht geben.
Neuwahlen Kassenprüfer und Vorstand
 
Reibungslos verlief dieser wichtige Punkt der JHV. Die bisherigen Kassenprüfer Wolfgang Cischinsky und Melanie Reidt stellten sich weiterhin zur Verfügung und wurden einstimmig gewählt.
Das bisherige Vorstandsteam bekommt neue Unterstützung mit Michael Hurrle als Schriftführer – das Wahlergebnis bestätigte weiterhin in ihren Ämtern:
Pastorale Begleitung Helga Rey
1.Vorsitzende Marianne Faulhaber
2. Vorsitzende  Stefanie Rey
Kassiererin Annette Meixner
Schriftführer Michael Hurrle
 
„Möge es uns weiterhin gelingen, Kraft und Zuversicht aus dem Verbindenden unserer Gemeinschaft zu schöpfen ! In respektvollem und wertschätzendem Umgang miteinander – generationenübergreifend.
Möge es uns immer wieder gelingen, unsere Jugend mit einzubeziehen – in gegenseitigem Verständnis und Wertvorstellungen.
Adolph Kolping war die Familie „kostbarer Besitz“ mit besonderen Banden und tiefen Wurzeln für den Zusammenhalt.
Das möge auch uns durch diese Zeit tragen, persönlich stärken und der Welt ein menschliches Gesicht geben.
Soweit das Schlusswort der alten und neuen Vorsitzenden.
Marianne Faulhaber